Der Löwenzahn

Das kräftige Gelb im Frühjahr lässt einem schon verzaubern, wenn man in unseren Wiesen den Löwenzahn blühen sieht. Grundsätzlich ist er ja ein Anzeiger für zu überdüngte Wiesen, aber fürs Auge ist er immer wieder zauberhaft anzusehen. Und ich kenne kaum ein Kind, dass nicht gerne die weißen Samen durch die Lüfte pustet oder mit seinem Stängel und etwas Wasser, lustige Glücksbringer bastelt.

Weißt du, wie der Löwenzahn zu seinem Namen kam?

Sieh dir einmal die grünen langen Blätter genau an. Sie sind so gezackt, dass sie beinahe wirklich aussehen wie Zähne. So hat man dieser tollen Pflanze auch schließlich diesen Namen geschenkt.

Dem Löwenzahn hat man schon den richtigen Namen gegeben, im wahrsten Sinne des Wortes kann er mit seiner Heilwirkung und seines Geschmackes in der Küche Löwenkräfte bewirken. Er ist ein wahrer Allrounder in seiner Heilkraft. Da er wirklich sehr vielfältig ist, möchte ich euch seine Wirkung nicht vorenthalten. Seine Heilkräfte sind unter anderem: blutbildend, blutreinigend, harntreibend und tonisierend.

Er kann helfen bei:

Bronchitis, Husten, Fieber, Appetitlosigkeit, Frühjahrsmüdigkeit, Verstopfung, Magenschwäche, Hämorrhoiden, chronische Gelenkerkrankungen, Rheuma, Gicht, Leberschwäche, Gallenschwäche, Gallensteine, Nierensteine, Allergien, Arteriosklerose, Wassersucht, Kopfschmerzen, Wechseljahrbeschwerden, Menstruationsfördernd, Schönheitsmittel, chronische Hautleiden, Pickel, Ekzem, Hühnerauge und auch Warzen. ( Bitte immer einen Arzt hinzufügen )

Ich möchte euch jetzt noch ein schnelles Rezept vorstellen, dass gerade bei gestressten Menschen die viel sitzen und zu Verspannungen neigen, große Wirkung hat. Ein Massageöl aus den Blüten des Löwenzahns.

Zutaten:

  • Löwenzahnblüten (wer mag auch das ganze Kraut vom griechenden Günsel)
  • Distelöl
  • Glas mit Schraubverschluss

Zubereitung:

Ich nehme ein etwas größeres Glas und gebe die Blüten vom Löwenzahn hinein. Ich drücke diese etwas fester in Glas (damit wirklich viele Blüten Platz haben) und fülle dieses mit einem guten Öl – am besten natürlich Bio auf. Ihr könnt beim Öl nehmen was ihr möchtet, oder eurem Geruchsempfinden am nächsten kommt. Ich nehme meist Distelöl, weil es wiederum gegen Verstauchungen und Quetschungen angewendet werden kann.

Wichtig!!! Die Blüten ganz mit dem Öl bedecken, damit diese nicht zu schimmeln beginnen.


Wenn es schön warm draußen ist, dann lass ich es an einem warmen und sonnigen Ort ca. 4 Wochen stehen und schüttle es immer wieder durch. Sollte es kühler sein, dann kann man es durchaus bis zu 6 Wochen stehen lassen. Wenn man keinen Garten hat, dann geht natürlich auch eine Fensterbank zuhause. Nach dieser Zeit seihe ich die Blüten ab und fülle das fertige Öl in Fläschchen. So hab ich gegen Gelenkschmerzen oder verkrampfte Muskeln, stets ein gutes Löwenzahnblütenöl für die Massage.

Ich wünsche euch ein gutes Gelingen, eure

Karin Theresa Mikota

Viele interessante Rezepte und Tipps findest du auf meiner Website:

www.naturspirit.at/blog